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Berlin: Tarifrunde bislang ergebnislos

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Berlin sind offenbar an einem toten Punkt. »Die Schmerzgrenzen bei Senat und Gewerkschaften konnten nicht in Einklang gebracht werden«, erklärte Verhandlungsführerin und ver.di-Landesvize Astrid Westhoff am Donnerstag. Wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte, konnte bei den am Mittwoch fortgesetzten Gesprächen keine Verständigung auf gemeinsame Eckpunkte erzielt werden. Weder Senat noch Gewerkschaft unterbreiteten neue Angebote. Ein Folgetermin wurde nicht vereinbart. Die Tarifgemeinschaft von ver.di, GdP, GEW und IG BAU fordert eine Abschaffung des Tarifgebietes Ost in Berlin, nicht näher bezifferte Einkommenserhöhungen und einen »Fahrplan«, der festlegt, wann Berlin zum Tarifniveau der anderen Bundesländer und Kommunen aufschließt. Der Senat hält es nach Gewerkschaftsangaben für »denkbar«, daß ab 2020 in Berlin wieder nach den Tabellen des Flächentarifvertrages gezahlt wird. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2010, Seite 4, Inland

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