Zum Inhalt der Seite

Angriff der Taliban im Zentrum Kabuls

Kabul. Taliban-Kämpfer haben am Montag mit einem mehrstündigen Angriff das politische Nervenzentrum Kabuls zu einer Kampfzone gemacht. Bei erbitterten Schußwechseln in der Nähe des afghanischen Präsidentenpalastes und mehrerer Ministerien wurden nach Regierungsangaben mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 70 verletzt. Das Verteidigungsministerium teilte mit, die Lage sei am Nachmittag (Ortszeit) weitgehend unter Kontrolle, es gebe aber noch vereinzelte Gefechte. Taliban-Sprecher Sabjullah Mudschahid zufolge hätten rund 20 Kämpfer am Morgen das Regierungsviertel angegriffen. Einige von ihnen trügen Sprengstoffwesten. Vor dem Präsidentenpalast sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und löste in dem massiv gesicherten Viertel ein schweres Gefecht aus, bei dem auch Maschinengewehre eingesetzt wurden. (apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!