-
18.01.2010
- → Kapital & Arbeit
WWF kritisiert Agrarminister
Berlin. Als »überflüssige Messefolklore«
kritisierte die Umweltschutzorganisation WWF am Wochenende den am
Freitag anläßlich der »Grünen Woche« in
Berlin veranstalteten Agrargipfel, an dem rund 50
Landwirtschaftsminister teilnahmen. Obwohl mindestens 14 Prozent
der weltweiten Treibhausgasemissionen auf das Konto der
Landwirtschaft gingen, hätten sich die Agrarminister nicht zu
einem konkreten Klimaschutzprogramm bekannt, hieß es in einer
Erklärung. Zudem seien wesentliche Aspekte, wie z.B. die
notwendige Veränderung der Konsumgewohnheiten, nicht
thematisiert worden.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
