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Kartellamtrazzia im Einzelhandel

Bonn. Zahlreiche Lebensmittel­einzelhandelsunternehmen und Hersteller von Markenartikeln stehen im Verdacht, illegale Preisabsprachen zulasten der Verbraucher vorgenommen zu haben. Das Bundeskartellamt durchsuchte daher am Donnerstag bundesweit zahlreichen Unternehmen, wie die Behörde anschließend in Bonn mitteilte.

Betroffen waren 15 Firmen des Lebensmitteleinzel-, des Drogeriewaren- und des Tierbedarfshandels sowie einiger Hersteller von Markenartikeln des Konsumgüterbereichs. An der Durchsuchung waren 56 Mitarbeiter des Bundeskartellamts und 62 Polizeibeamte beteiligt. Parallel sind Verfahren gegen weitere Handelsunternehmen schriftlich eingeleitet worden.
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Die Behörde geht dem Verdacht nach, daß sich Markenartikelhersteller mit Einzelhandelsunternehmen in den Produktbereichen Süßwaren, Kaffee und Tiernahrung über die Gestaltung der Endverbraucherpreise abgestimmt haben. Namen wurden nicht genannt. Ein Sprecher der Rewe-Gruppe bestätigte eine Durchsuchung, wollte dies aber nicht kommentieren.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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