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IG Metall fordert Zukunftsprogramm

Bremen. Zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise hat die IG Metall die Bundesregierung aufgefordert, ein Zukunftsinvestitionsprogramm in Höhe von mindestens hundert Milliarden Euro aufzulegen. Damit könnte technologische Innovation gefördert und den Unternehmen geholfen werden, besser aus der Krise zu kommen, sagte Gewerkschaftschef Berthold Huber dem Weser-Kurier vom Sonntag. Um auch nach der Krise wieder Wachstum und Beschäftigung zu erreichen, müßten industrielle Kerne wie die Metall- und Elektrobranche erhalten und geschützt werden. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz der schwarz-gelben Regierung kritisierte Huber als reine Klientelpolitik, die vor allem »milliardenschwere Steuerentlastungen für Reiche und Vermögende« vorsehe. Auch gegenüber den Banken zeige sich die Politik viel zu nachgiebig. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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