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Geld oder Leben

Für die jährliche »Kinder­barometer«-Erhebung der Landesbausparkassen wurden 10000 Neun- bis 14jährige nach ihrem Taschengeld befragt. 17,61 Euro bekommen diese Kinder nach eigenen Angaben im Schnitt monatlich. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind kraß (Saarland: 20,26 Euro; Sachsen: 11,63). Brutal ist die Kluft zwischen den Geschlechtern. Während Söhne durchschnittlich 19,08 Euro bekommen, müssen Töchter mit 16,13 zurechtkommen. 61 Prozent der befragten Kinder gaben an, selbst etwas dazuverdienen zu wollen oder müssen. Bei den älteren Mädchen stand das Babysitten am höchsten im Kurs, bei den Jungs das Autowaschen. Als weitere Tätigkeiten wurden das Kellnern oder »Prospekte lochen« angegeben. Ob sie bei der Lohnarbeit »häufig oder oft gute Laune« hätten, wurden die Kinder gefragt. Die meisten verneinten das. Ein Drittel gab an, manchmal deshalb zu wenig Zeit für Freunde zu haben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2009, Seite 13, Feuilleton

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