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Compi Hannover

Das Sprengel Museum in Hannover zeigt ab morgen 150 Computergrafiken aus den 50er und 60er Jahren. Die Ausstellung gebe einen einzigartigen Einblick in die Pionierphase der Computerkunst, die bislang wenig beachtet worden sei, sagte Kurator Norbert Nobis am Dienstag in Hannover. Die Arbeiten stammen alle aus der Sammlung Clarissa der Hannoverschen Galeristin Käthe Schröder.

Die Computerkunst aus den 50er Jahren umfaßt Arbeiten unter anderen von Herbert Franke, der mit Hilfe eines Oszilloskopen wellenartige Muster erzeugte und diese abfotografierte. Die meisten dieser »Experimentatoren« seien noch keine ausgebildeten Künstler, sondern eher Mathematiker oder Physiker gewesen, sagte Nobis. In den 60er Jahren hatten Künstler wie Kenneth Knowlton begonnen, aus Zeichen Porträts zu programmieren. Damals entstanden die ersten kommerziell erfolgreichen Werke. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2009, Seite 12, Feuilleton

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