Zum Inhalt der Seite

Mehr Insolvenzen in Deutschland

Frankfurt/Main. Die Wirtschaftskrise hat im laufenden Jahr die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland deutlich steigen lassen und zu einem Rekord bei den Insolvenzschäden geführt. Die Zahl der Firmenpleiten erhöhte sich binnen Jahresfrist um 16 Prozent auf 34300 Fälle, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Die Insolvenzschäden für die Volkswirtschaft hätten das Rekordniveau von 48,6 Milliarden Euro erreicht und lägen damit um 67,6 Prozent höher als im Vorjahr. Bei den Verbraucherinsolvenzen gab es dagegen mit 98800 Verfahren eine Stagnation auf hohem Niveau. 521000 Arbeitsplätze seien bei insolventen Unternehmen bereits weggefallen oder in Gefahr.

(ddp/jW
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!