Zum Inhalt der Seite

Milliardenverluste bei Porsche-Holding

Stuttgart. Die geplatzte VW-Übernahme beschert Porsche tiefrote Zahlen. Der Finanzchef der Porsche-Holding, Hans Dieter Pötsch, erwartet für 2009/2010 einen Verlust im »niedrigen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich«. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Verlust beim Vorsteuerergebnis 4,4 Milliarden Euro. Die Neubewertung der VW-Optionen bedeutet ein bilanzielles Minus von 2,5 Milliarden Euro. Dem gegenüber steht unter anderem ein operative Ergebnis im Autogeschäft der Holding von 1,9 Milliarden Euro vor Steuern. Der Porsche-Absatz sank im vergangenen Geschäftsjahr um 23,7 Prozent auf 75238 Autos. Im laufenden Jahr sei mit einer Erholung zu rechnen, ein Personalabbau sei nicht geplant, so Pötsch weiter.(AP/jW
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!