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Verena Becker legt Haftbeschwerde ein

Karlsruhe. Die frühere RAF-Angehörige Verena Becker, die seit knapp drei Monaten wegen neuer Erkenntnisse über den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback in Untersuchungshaft sitzt, hat Haftbeschwerde beantragt. Die Bundesanwaltschaft geht allerdings weiterhin von einem dringenden Tatverdacht aus und sprach sich gegen die Entlassung aus der U-Haft aus, wie Behördensprecher Frank Wallenta am Donnerstag der Nachrichtenagentur AP sagte. Becker wird verdächtigt, am Buback-Mord beteiligt gewesen zu sein. Sie wurde 1977 wegen einer Schießerei zu lebenslanger Haft verurteilt und 1989 von Bundespräsident Richard von Weizsäcker begnadigt. Im Zusammenhang mit Bubacks Tod wurde zunächst auch gegen sie ermittelt, das Verfahren aber 1980 eingestellt. Es wurde im Jahr 2007 erneut eröffnet. Inzwischen ergab ein Gutachten, daß ihre DNA-Spuren auf einem Bekennerschreiben zum Fall Buback waren.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2009, Seite 4, Inland

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