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Obama will mit Nordkorea reden

Seoul. US-Präsident Barack Obama hat am Donnerstag zum Abschluß seiner achttägigen Asienreise erste direkte Gespräche mit dem nordkoreanischen Regierung seit seinem Amtsantritt angekündigt. Am 8. Dezember werde sein Sondergesandter Stephen Bosworth nach Pjöngjang reisen, erklärte Obama nach einem Treffen mit seinem südkoreanischen Kollegen Lee Myung Bak in Seoul. Nordkorea drängt seit langem zu bilateralen Verhandlungen mit den USA. Washington hat als Bedingung dafür genannt, daß die Gespräche zur Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Verhandlungen zur atomaren Abrüstung Pjöngjangs führen müßten. Obama rief Nordkorea am Donnerstag auf, ernsthafte Schritte zur Beendigung seines Atomwaffenprogramms zu machen.

In bezug auf das iranische Atomprogramm erklärte Obama, die USA und ihre Verbündeten diskutierten über neue mögliche Sanktionen, um den Druck auf den Iran zu erhöhen. Der Iran sei bislang nicht in der Lage gewesen, zu den jüngsten Vorschlägen der internationalen Gemeinschaft zur Urananreicherung Ja zu sagen, kritisierte der US-Präsident. Teheran könne die Vorschläge aber immer noch annehmen.


(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2009, Seite 6, Ausland

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