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Pieck-Zimmer

In Berlin-Pankow ist mit der Wiedereinrichtung eines Arbeitszimmers des DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck (1876-1960) begonnen worden, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) mitteilte. Das Zimmer liegt im Schloß Schönhausen, wo Pieck in den 50er Jahren seines Amtes waltete. Im Schloß wird außerdem ein Damenschlafzimmer aus den 60ern rekonstruiert, in denen das Schloß zum Gästehaus der DDR-Regierung wurde. In diesem Raum wohnte Ende der 70er beispielsweise die indische Premierministerin Indira Gandhi. Die Ausstattung des Pieck-Zimmers ist eine Leihgabe des Deutschen Historischen Museums. Dort lagerte das Mobiliar seit 1990 in einem Depot. »Das Ensemble ist wie aus einem Guß, in einem gepflegten und erfreulichen Zustand«, sagte Restauratorin Ulrike Eichner. Eingerichtet wurde das Arbeitszimmer 1950 von den Architekten Hanns Kopp und Kurt Liebknecht. Die Kosten betrugen laut SPSG etwa 16000 Mark. Das für insgesamt 8,6 Millionen Euro sanierte Schloß soll am 19. Dezember als Museum eröffnet werden. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.11.2009, Seite 13, Feuilleton

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