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Französische Polizei in der Kritik

Paris. In Frankreich ist die Regierung wegen der weit verbreiteten Praxis des Polizeigewahrsams für Verdächtige in die Kritik geraten. Die vorläufige Festnahme von Tatverdächtigen sei nach jüngsten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wegen des fehlenden Zugangs zu einem Anwalt illegal, sagte der Vorsitzende der Pariser Anwaltskammer, Christian Charrière-Bournazel, am Dienstag vor Medien. Er rief die Anwälte auf, gegen alle Verfahren mit Polizeigewahrsam zu klagen. In Frankreich können Verdächtige bis zu 48 Stunden ohne richterlichen Beschluß festhalten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2009, Seite 6, Ausland

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