-
05.11.2009
- → Inland
Angeklagter gesteht Messerattacke
Dresden. Im Mordprozeß um die tödliche Messerattacke in
einem Dresdner Gerichtssaal hat der Angeklagte kurz vor Ende der
Beweisaufnahme sein Schweigen gebrochen. Er gab zu, die
Ägypterin Marwa El-Sherbini erstochen und ihren Mann
lebensgefährlich verletzt zu haben. Worte des Bedauerns fand
er nicht. Er räumte zudem seine ausländerfeindliche
Gesinnung ein. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, die Ägypterin
am 1. Juli aus bloßem Haß auf Nichteuropäer und
Muslime getötet zu haben. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
