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02.11.2009
- → Ausland
Chile: Exsoldaten wollen aussagen
Santiago. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende der
Militärdiktatur in Chile haben mehrere hundert ehemalige
Soldaten angeboten, über Verbrechen in dieser Zeit auszusagen.
Als Bedingung fordern sie, daß ihre Sicherheit
gewährleistet wird. Sie befürchten juristische Verfolgung
oder Racheakte von ehemaligen Vorgesetzten, die ihnen damals den
Befehl zur Folter und Tötung politischer Gefangener gaben.
Nach offiziellen Angaben wurden nach dem Sturz des sozialistischen
Präsidenten Salvador Allende vor 36 Jahren 3186 Menschen
getötet, 1 197 von ihnen blieben spurlos verschwunden. (AP/jW)
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