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Chile: Exsoldaten wollen aussagen

Santiago. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende der Militärdiktatur in Chile haben mehrere hundert ehemalige Soldaten angeboten, über Verbrechen in dieser Zeit auszusagen. Als Bedingung fordern sie, daß ihre Sicherheit gewährleistet wird. Sie befürchten juristische Verfolgung oder Racheakte von ehemaligen Vorgesetzten, die ihnen damals den Befehl zur Folter und Tötung politischer Gefangener gaben. Nach offiziellen Angaben wurden nach dem Sturz des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende vor 36 Jahren 3186 Menschen getötet, 1 197 von ihnen blieben spurlos verschwunden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2009, Seite 6, Ausland

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