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Doping: Bezahlen

Leipzig. Der ehemalige Tour-de-France-Zweite Andreas Klöden will mit der Zahlung einer Geldbuße einen Schlußstrich unter die Blut-Doping-Affäre seines früheren T-Mobile-Teams ziehen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus mit Verweis auf Informationen aus Justizkreisen. Demnach habe sich der 34jährige Radprofi bereit erklärt, eine Geldbuße in Höhe von etwa 25 000 Euro zu bezahlen. Im Gegenzug hat das Bonner Landgericht auf Antrag der Ermittler das Verfahren wegen Sportbetrugs zum Nachteil des inzwischen aufgelösten Telekom-Rennstalls eingestellt. Die Bonner Staatsanwaltschaft hält es demnach für erwiesen, daß Klöden im Jahr 2006 während der Tour de France an der Freiburger Universitätsklinik gedopt hat. Bisher hatte der zuletzt für Astana gestartete Klöden, der in der kommenden Saison Lance Armstrong zum amerikanischen RadioShack-Team folgen wird, die Vorwürfe stets bestritten.

Klöden war im Zuge des Berichts der Freiburger Untersuchungskommission durch Patrik Sinkewitz schwer belastet worden.
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(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2009, Seite 16, Sport

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