-
30.10.2009
- → Feuilleton
Riesenratte tanzen lassen
Am Samstag wird in der sogenannten Rattenfängerstadt Hameln
eine zehn Meter hohe Skulptur einer Ratte feierlich eingeweiht. Wie
der Verein »Rattenfestival« mitteilte, sei die Skulptur
am Ufer der Weser eine »bislang einzigartige
Konstruktion« aus sieben Stahlelementen, die sich auf
Kugellagern im Wind drehten. Die »tanzende Ratte«
verändere so ständig ihre Form und ihren Ausdruck. Die
Stadt feiert in diesem Jahr das Jubiläum »725 Jahre
Rattenfängersage«. Entworfen wurde die »tanzende
Ratte« von der Künstlerin Elena Glazunova, die aus
Moskau stammt und in Hannover lebt. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton