-
30.10.2009
- → Inland
Bundeswehr nennt Luftangriff angemessen
Berlin. Aus Sicht der Bundeswehrführung war der Luftangriff
auf zwei Tanklastzüge nahe Kundus in Afghanistan
militärisch angemessen. Zu diesem Ergebnis kam Wolfgang
Schneiderhan, Generalinspekteur der Bundeswehr, am Donnerstag nach
Vorlage des ISAF-Untersuchungsberichts. Der zuständige Oberst
Georg Klein habe richtig beurteilt, daß keine Unbeteiligten
durch den Luftschlag zu Schaden kommen würden. Laut
Schneiderhan lege der Bericht dar, daß die Zahl der bei dem
Angriff Getöteten nicht mehr ermittelbar sei. Ihm zufolge wird
von 17 bis 142 Toten gesprochen.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland