Zum Inhalt der Seite

Problem Bono

Bono, Sänger der irischen Band U2 und Menschenrechtsaktivist, hat sich in der New York Times vom Sonntag für den Friedensnobelpreisträger 2009 ausgesprochen. Barack Obama kämpfe gegen Atomwaffen und Armut sowie den Klimawandel. Er habe den Preis allein dafür verdient, stehe außerdem für ein neues Bild der USA: »Hoffnung und Optimismus«. Der US-Präsident sei damit »eine führende Kraft im Kampf gegen die drängendsten Probleme der Welt«. 189000 in Afghanistan und Irak stationierte US-Militärs sind für Bono demnach kein drängendes Problem. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!