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Idiom entwickelt

Der 13. Liliput-Preis für herausragende Filmsynchronisation und Untertitelung geht an die Filme »Willkommen bei den Sch’tis« (Regie: Dany Boon) und »Gran Torino« (Regie: Clint Eastwood). Vergeben wird der Preis vom Bundesverband kommunale Filmarbeit (BkF), der Dachorganisation der 150 Kommunalen Kinos in Deutschland. Bei »Willkommen bei den Sch’tis« hätten die Dialogschreiber »ein völlig neues und sehr originelles ­Idiom, das an die Eigenheiten des Nordfranzösischen angelehnt ist« entwickelt, urteilte die Jury. Gemeint ist ein lachhafter Lispelsprech, der als »ein Meisterwerk der Synchronisationskunst« gelten soll, »der nicht nur den ursprünglichen Witz des Originals transportiert, sondern auch ein die Botschaft des Films unterstützendes Eigenleben entwickelt«. Bei der Untertitelung von »Gran Torino« sei es gelungen, die verschiedenen Sprachen – Englisch und die Sprache der asiatischen Einwanderer – sowie das Aufeinandertreffen dieser beiden Sprachebenen für den Zuschauer jederzeit verständlich abzubilden. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2009, Seite 12, Feuilleton

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