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Geiseln in Darfur freigelassen

Khartum. Mehr als 100 Tage nach ihrer Entführung in der westsudanesischen Krisenregion Darfur sind am Sonntag zwei Mitarbeiterinnen einer irischen Hilfsorganisation freigelassen worden. Nach Regierungsangaben übten örtliche Stammesführer Druck auf die Geiselnehmer aus und erreichten so die Freilassung der beiden Frauen. Ein Lösegeld wurde demnach nicht gezahlt.

Bewaffnete Männer hatten die Mitarbeiterinnen der Hilfsorganisation Goal Anfang Juli aus ihrem Büro in Kutum im Norden Darfurs verschleppt. Es war die bisher längste Geiselnahme humanitärer Helfer seit dem Beginn des Konflikts in der Krisenregion im Jahr 2003. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2009, Seite 2, Ausland

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