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Wahlergebnis in Afghanistan weiter offen

Kabul. Zwei Monate nach der von Betrugsvorwürfen überschatteten Präsidentschaftswahl ringen die afghanischen Behörden weiter um den Ausgang des Urnengangs. Während Amtsinhaber Hamid Karsai mit seinem schärfsten Rivalen Abdullah Abdullah über eine Einheitsregierung beriet, verhandelten die Wahlbeschwerdekommission und die Unabhängige Wahlkommission am Wochenende weiter über eine mögliche Stichwahl. Um eine solche zu umgehen, versuchen die Politiker derzeit verstärkt, eine Verhandlungslösung zu finden. Strittig ist allerdings die Frage, ob die afghanische Verfassung zur Umgehung einer Stichwahl die Bildung einer de facto nicht vom Volk gewählten Regierungskoalition erlaubt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2009, Seite 2, Ausland

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