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Berlin: Opel-Hilfe ohne Bedingungen

Hamburg. Die Bundesregierung hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach die deutsche Staatshilfe für Opel an die Beteiligung der anderen europäischen Länder mit Opel-Standorten geknüpft ist. »Eine Einigung wird nicht scheitern«, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm der Onlineausgabe der Financial Times Deutschland. Die Gespräche mit den EU-Staaten würden aber fortgesetzt.

Wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, dürfe der geplante Kauf von Opel durch den österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna schon deshalb nicht an die Zustimmung der EU-Länder geknüpft werden, weil sich die Regierung dann erpreßbar mache und keinen Hebel mehr habe, die eigenen Interessen geltend zu machen. Zuvor hatte das Handelsblatt berichtet, die für nächste Woche geplante Vertragsunterzeichnung für den Opel-Kauf solle an eine Zustimmung der anderen Opel-Länder geknüpft werden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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