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Argentinien: Journalist in Suizid getrieben

Buenos Aires. Nach Morddrohungen gegen seine Kinder hat der Chef einer privaten Presseagentur in der argentinischen Provinz Corrientes Selbstmord begangen. Wenige Tage nach der Veröffentlichung eines Berichts über die Korruptionsaffären eines Oppositionspolitikers habe sich Hernan Gonzalez Moreno in seinem Wagen erschossen, teilte die Provinzregierung am Freitag auf ihrer Internetseite mit. Seit der Veröffentlichung seiner Recherchen sei der 28jährige von der Mafia bedroht worden. Diese habe ihn gewarnt, sie würde seine beiden kleinen Kinder töten, wenn er sich nicht umbringe.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2009, Seite 6, Ausland

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