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Vereinbarung zwischen Israel und Hamas

Jerusalem. Israel und die Hamas haben eine erste Vereinbarung zum Schicksal des vor mehr als drei Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit getroffen. Das Sicherheitskabinett in Jerusalem billigte am Mittwoch die Freilassung von 20 inhaftierten Palästinenserinnen gegen einen Lebensbeweis in Form einer aktuellen Videoaufnahme. Der Austausch soll am Freitag erfolgen.

Der Panzerinfanterist Schalit wurde im Juni 2006 im Gaza­streifen entführt. Seitdem wurde er nicht mehr gesehen. Die jetzt getroffene Vereinbarung sei eine vertrauensbildende Maßnahme für weitere Verhandlungen zur Freilassung von Schalit, erklärte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2009, Seite 1, Ausland

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