Zum Inhalt der Seite

Sozialforum in Diyarbakir beendet

Diyarbakir. In der Südosttürkei ist am Dienstag abend das Erste Sozialforum im Mittleren Osten zu Ende gegangen. An den Aktionen rund um das Mesopotamische Sozialforum (MSF) beteiligten sich in der »heimlichen Hauptstadt Kurdistans« rund 10000 Menschen und über 200 politische und soziale Organisationen. »Freiheit oder nichts – ein anderes Mesopotamien ist möglich« war das Motto der Veranstaltung, die sich einerseits gegen die kapitalistische Ausbeutung, aber auch gegen patriarchale Rückständigkeit und Diskriminierung im Mittleren Osten richtete. Eine Vertreterin der »Mütter für den Frieden« forderte unter großem Applaus eine friedliche Lösung des kurdisch-türkischen Konflikts unter Einbeziehung der kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihres inhaftierten Gründers Abdullah Öcalan. (jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2009, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!