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01.10.2009
- → Ausland
Sozialforum in Diyarbakir beendet
Diyarbakir. In der Südosttürkei ist am Dienstag abend das
Erste Sozialforum im Mittleren Osten zu Ende gegangen. An den
Aktionen rund um das Mesopotamische Sozialforum (MSF) beteiligten
sich in der »heimlichen Hauptstadt Kurdistans« rund
10000 Menschen und über 200 politische und soziale
Organisationen. »Freiheit oder nichts – ein anderes
Mesopotamien ist möglich« war das Motto der
Veranstaltung, die sich einerseits gegen die kapitalistische
Ausbeutung, aber auch gegen patriarchale Rückständigkeit
und Diskriminierung im Mittleren Osten richtete. Eine Vertreterin
der »Mütter für den Frieden« forderte unter
großem Applaus eine friedliche Lösung des
kurdisch-türkischen Konflikts unter Einbeziehung der
kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihres inhaftierten Gründers
Abdullah Öcalan. (jW)
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