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Sozialforum in Diyarbakir beendet

Diyarbakir. In der Südosttürkei ist am Dienstag abend das Erste Sozialforum im Mittleren Osten zu Ende gegangen. An den Aktionen rund um das Mesopotamische Sozialforum (MSF) beteiligten sich in der »heimlichen Hauptstadt Kurdistans« rund 10000 Menschen und über 200 politische und soziale Organisationen. »Freiheit oder nichts – ein anderes Mesopotamien ist möglich« war das Motto der Veranstaltung, die sich einerseits gegen die kapitalistische Ausbeutung, aber auch gegen patriarchale Rückständigkeit und Diskriminierung im Mittleren Osten richtete. Eine Vertreterin der »Mütter für den Frieden« forderte unter großem Applaus eine friedliche Lösung des kurdisch-türkischen Konflikts unter Einbeziehung der kurdischen Arbeiterpartei PKK und ihres inhaftierten Gründers Abdullah Öcalan. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2009, Seite 2, Ausland

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