-
01.10.2009
- → Feuilleton
Ausgezeichnet II
Die englische Künstlerin Bridget Louise Riley erhält am
Samstag den Kaiserring 2009 der Stadt Goslar. Der nicht dotierte
Goslarer Kaiserring ist einer der weltweit renommiertesten Preise
für moderne Kunst. Der Jury zufolge gehören die Werke
Rileys seit fast 50 Jahren zu den eindrucksvollsten Beiträgen
europäischer Malerei mit Weltwirkung. Die 1931 geborene Riley
gilt als eine der führenden Vertreterinnen der sogenannten
Op-Art. Diese Strömung in der modernen Kunst beschäftigt
sich mit den Gesetzmäßigkeiten der visuellen Wahrnehmung
einschließlich optischer Täuschungen. Riley
präsentierte ihre Werke seit 1962 in zahlreichen Einzel- und
Gruppenausstellungen. Bei der Biennale in Venedig gewann sie als
erste Frau den Internationalen Preis für Malerei. Riley lebt
in London und Südfrankreich.
Mit dem Kaiserring wurden zuvor unter anderen Henry Moore, Max Ernst, Alexander Calder, Joseph Beuys, Günther Uecker, Georg Baselitz, Christo, Gerhard Richter, Cindy Sherman, Sigmar Polke, Christian Boltanski, Jenny Holzer, Robert Longo und Jörg Immendorff geehrt.(ddp/jW)
Mit dem Kaiserring wurden zuvor unter anderen Henry Moore, Max Ernst, Alexander Calder, Joseph Beuys, Günther Uecker, Georg Baselitz, Christo, Gerhard Richter, Cindy Sherman, Sigmar Polke, Christian Boltanski, Jenny Holzer, Robert Longo und Jörg Immendorff geehrt.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
