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Weniger »Illegale« in Deutschland

Hamburg. Die Zahl der Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis in Deutschland ist nach Angaben des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) gesunken. Zum Jahresende 2007 sollen sich zwischen 200000 und 460000 Menschen »illegal« in der BRD aufgehalten haben, teilte das Institut am Mittwoch in Hamburg mit. Die Schätzung für 2005 lag noch bei 280000 bis 680000 Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus, denen bei Entdeckung durch die Polizei eine Abschiebung droht. Die Zahlen basieren auf der polizeilichen Kriminalstatistik. Schätzungen sind nach Angaben des Instituts schwierig, weil »irreguläre Einwanderer« sich staatlicher Beobachtung entzögen und auch für sozialwissenschaftliche Untersuchungen kaum erreichbar seien. Die EU-Erweiterung um Bulgarien und Rumänien 2007 ist laut HWWI einer der Gründe für den Rückgang, da diese beiden Länder auch wichtige Herkunftsländer von Menschen ohne Aufenthaltsstatus waren.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.09.2009, Seite 4, Inland

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