-
12.09.2009
- → Ausland
Libanon: Radioaktives Material ausgeflogen
Wien. Angesichts der instabilen politischen Lage im Libanon hat die
Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) radioaktives Material
aus dem Land ausgeflogen. Bereits am 30. August sei ein Flugzeug
mit 36 Cobalt-60-Quellen an Bord sicher in Rußland gelandet,
hieß es am Freitag auf der Internetseite der IAEA. Das
Material stamme aus einem Bestrahlungsapparat für ein
aufgegebenes Landwirtschaftsprojekt und könne für
Menschen innerhalb von Minuten eine tödliche Wirkung haben.
»Angesichts der politischen Lage im Nahen Osten und vor allem
im Libanon haben wir die Quelle als gefährdet
betrachtet«, erklärte ein IAEA-Vertreter. Aus diesem
Grund sei der Abtransport schon im Jahr 2006 geplant gewesen. Er
war damals aber nicht möglich, weil die israelische Armee den
Flughafen im Libanon bombardierte.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland