Zum Inhalt der Seite

Mexikanischer Politiker ermordet

Mexiko-Stadt. Gut einen Monat vor der Parlamentswahl im mexikanischen Bundesstaat Tabasco haben Unbekannte einen Kandidaten und dessen Familie ermordet. Wie die örtlichen Medien am Sonntag berichteten, wurde José Francisco Fuentes enthauptet, seine beiden Söhne wurden erstickt, während seine Frau durch einen gezielten Kopfschuß getötet wurde. Der Kandidat der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) hatte laut Umfragen gute Chancen auf einen Sieg bei der Wahl am 18. Oktober. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!