Erzfeind Masur
Der Promidirigent Kurt Masur macht sich keine Illusionen, welche
Meinung die Musiker in seinen Orchestern über ihn haben.
»Der Dirigent ist nun mal entweder der Erzfeind oder
derjenige, den die Musiker für unbequem halten, aber von dem
sie wissen, daß die Aufführungen gut werden«,
sagte der ehemalige Leipziger Gewandhauskapellmeister der Berliner
Morgenpost. Das sei »als Dirigent das Höchste, was man
erreichen kann«, meinte Masur, allerdings habe er auch mit 82
Jahren nicht ausgelernt. (ddp/jW)
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