Zum Inhalt der Seite

Flassbeck: BRD tut nichts gegen Krise

Bremen. Der Chefökonom der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Heiner Flassbeck, dringt auf ernsthafte politische Konsequenzen aus der Finanzkrise. »Die ganzen Erklärungen des G-20-Gipfels scheinen verpufft zu sein. Auf nationaler Ebene, zum Beispiel in Deutschland, ist praktisch nichts passiert«, kritisierte Flassbeck am Wochenende im Weser-Kurier.

Er forderte massive Eingriffe der Politik gegen Spekulationsgeschäfte – vor allem bei Rohstoff- und Währungsspekulationen – etwa mit einer Börsenumsatzsteuer. Als Lehre aus der Finanzkrise müsse die Politik eine strikte Trennung zwischen Bankgeschäft und spekulativen Investments durchsetzen.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2009, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!