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Drei Wochen im Meer getrieben

Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat sich entsetzt über das Schicksal einer Gruppe von Flüchtlingen im Mittelmeer geäußert. Fünf afrikanische Immigranten trieben demnach drei Wochen in einem Boot im Mittelmeer, bevor sie von italienischen Behörden gerettet wurden. 75 weitere Menschen seien während dieser Zeit gestorben. UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic sagte, die Gruppe sei von etlichen vorbeifahrenden Schiffen ignoriert worden. Er machte »feindselige Einstellungen von europäischen Regierungen gegenüber Einwanderern« dafür verantwortlich, daß Schiffsführer ihre Pflichten vernachlässigten.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2009, Seite 7, Ausland

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