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Georgien: Austritt aus der GUS

Tbilissi. Georgien ist aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ausgetreten, die nunmehr aus elf ehemaligen Sowjetrepubliken besteht. Das Parlament in Tbilissi beschloß am Dienstag einstimmig den Ausstieg aus dem Bündnis. Die Entscheidung trat umgehend in Kraft. Hintergrund für diesen Schritt bilden die Westorientierung des Landes sowie das gespannte Verhältnis zu Moskau.

Bereits seit dem Februar 2006 beteiligte sich der Kaukasus-Staat nicht mehr an den Sitzungen des GUS-Verteidigungsministerrats. In Folge des Südossetien-Kriegs verließ Georgien de facto am 14. August 2008 die Organisation. Aufgrund im GUS-Vertragswerk vorgesehener Fristen war es jedoch de jure noch bis zum 18. August 2009 Mitgliedsstaat.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2009, Seite 6, Ausland

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