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20.08.2009
- → Inland
Erste Krankenkasse erhebt Zusatzbeitrag
Frankfurt/Main. Acht Monate nach Einführung des
Gesundheitsfonds muß die erste gesetzliche Krankenkasse einen
Zusatzbeitrag erheben. Die 30000 Mitglieder der Gemeinsamen
Betriebskrankenkasse Köln (GBK) sollen nach
übereinstimmenden Berichten mehrerer Tageszeitungen
rückwirkend zum 1. Juli einen Zusatzbeitrag von acht Euro im
Monat zahlen. Kassenvorstand Helmut Wasserfuhr sagte der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe), Grund dafür
seien außergewöhnliche Behandlungskosten für einige
Schwerstkranke. Das Bundesversicherungsamt bestätigte der
Zeitung, daß damit erstmals eine Krankenkasse einen
Zusatzbeitrag erheben müsse; weitere Anträge lägen
nicht vor. Seit dem 1. Januar gibt es in Deutschland einen
einheitlichen Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen.
Kassen, die mit dem Geld nicht auskommen, können einen
Zusatzbeitrag erheben.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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