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Erste Krankenkasse erhebt Zusatzbeitrag

Frankfurt/Main. Acht Monate nach Einführung des Gesundheitsfonds muß die erste gesetzliche Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben. Die 30000 Mitglieder der Gemeinsamen Betriebskrankenkasse Köln (GBK) sollen nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Tageszeitungen rückwirkend zum 1. Juli einen Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat zahlen. Kassenvorstand Helmut Wasserfuhr sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe), Grund dafür seien außergewöhnliche Behandlungskosten für einige Schwerstkranke. Das Bundesversicherungsamt bestätigte der Zeitung, daß damit erstmals eine Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben müsse; weitere Anträge lägen nicht vor. Seit dem 1. Januar gibt es in Deutschland einen einheitlichen Beitragssatz für die gesetzlichen Krankenkassen. Kassen, die mit dem Geld nicht auskommen, können einen Zusatzbeitrag erheben.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2009, Seite 4, Inland

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