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26500 Hektar Mangroven

Mangroven sind als Wasserfilter und Schutzwall vor Stürmen und Überschwemmungen von ökologischer Bedeutung und verhindern, daß Böden in Meeresnähe versalzen oder veröden. In Guatemala werden sie abgeholzt – für den Anbau von Palmen, Baumwolle oder Zuckerrohr, die Garnelenzucht oder massentouristische Ferienanlagen. Seit 1950 hat das zentralamerikanische Land 26 500 Hektar und damit 70 Prozent seiner ursprünglichen Mangrovenbestände eingebüßt, geht aus einer Untersuchung der Organisation TNC hervor.

Der Bericht hat die wirtschaftlichen Folgen des Kahlschlags zum Thema. In Guatemala wachsen Mangroven derzeit auf einer Fläche von 17 000 Hektar. Die größten Bestände befinden sich auf der Pazifikseite. In ganz Zentralamerika erstrecken sie sich über 488231 Hektar. Dem Nationalen Rat für Schutzgebiete (CONAP) zufolge sind in Guatemala sämtliche Arten vom Aussterben bedroht: Schwarze, Weiße und Rote Mangroven.

(IPS/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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