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BEK fordert neue ­Gesundheitsreform

Berlin. Eine Neuordnung des Krankenversicherungssystems steht im Mittelpunkt der gesundheitspolitischen Forderungen, die die Barmer Ersatzkasse (BEK) am Dienstag in Berlin anläßlich der Bundestagswahl im September präsentierte. Demnach sollen private Krankenversicherungen künftig nur noch Zusatzleistungen wie beispielsweise Einbettzimmer und Chefarztbehandlung in Kliniken anbieten, während die gesetzlichen Kassen ein Monopol auf Volllversorgung erhalten sollen. Ferner dürfe die Politik nicht zulassen, daß die Versicherten durch Zusatzbeiträge noch mehr belastet werden. Diese seien »nichts anderes, als eine Privatisierung des Gesundheitsrisikos ausschließlich zu Lasten der Versicherten«, so BEK-Chef Klaus Vöcking.

(PI/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2009, Seite 2, Inland

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