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13.08.2009
- → Kapital & Arbeit
Russischer Investor soll Werften retten
Schwerin. Die insolventen Wadan-Werften in Rostock und Wismar
(Mecklenburg-Vorpommern) sollen einem Bericht zufolge an einen
russischen Investor verkauft werden. Wie die Ostsee-Zeitung am
Mittwoch auf ihrer Website schrieb, handelt es sich bei dem
Interessenten um Igor Jussufow, der auch im Aufsichtsrat des
Energieriesen Gasprom sitzt und von 2001 bis 2004 russischer
Energieminister war. Das Blatt beruft sich bei dem Bericht auf
mehrere Mitglieder der Landesregierung in Schwerin.
Jussufow und sein Sohn wollen dem Bericht zufolge 40,5 Millionen Euro für die Werke zahlen. Bereits am Mittwoch sollten sich Ministerpräsident Erwin Sellering, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière und die Insolvenzverwaltung in Berlin treffen. Am Freitag solle das Geschäft von Kanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew bei einem Treffen in Sotschi abgesegnet werden. Am Samstag solle die Übernahme erfolgen. Die Investoren wollen laut Ostsee-Zeitung bis zu 1600 der derzeit 24000 Mitarbeiter übernehmen. (AP/jW)
Jussufow und sein Sohn wollen dem Bericht zufolge 40,5 Millionen Euro für die Werke zahlen. Bereits am Mittwoch sollten sich Ministerpräsident Erwin Sellering, Kanzleramtsminister Thomas de Maizière und die Insolvenzverwaltung in Berlin treffen. Am Freitag solle das Geschäft von Kanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew bei einem Treffen in Sotschi abgesegnet werden. Am Samstag solle die Übernahme erfolgen. Die Investoren wollen laut Ostsee-Zeitung bis zu 1600 der derzeit 24000 Mitarbeiter übernehmen. (AP/jW)
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