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Wissenschaftler gegen Atomwaffen

Berlin. Zum Hiroshima-Gedenktag haben hochrangige Wissenschaftler einen Aufruf des Internationalen Netzwerks von Wissenschaftlern und Ingenieuren für globale Verantwortung (INES) unterschrieben, in dem »die Staatsoberhäupter dieser Welt, besonders die der neun Kernwaffenstaaten«, aufgefordert werden, »der Schaffung einer Welt ohne Atomwaffen oberste Priorität einzuräumen«. Zu den Unterzeichnen gehören 27 Nobelpreisträger, darunter Wangari Maathai, Paul Crutzen und Gerhard Ertl, sowie renommierte Wissenschaftler aus aller Welt wie Johan Galtung, Ernst-Ulrich von Weizsäcker und Hartmut Graßl. »Nach Hiro­shima und Nagasaki wurde die Menschheit eher durch Glück als durch Umsicht und Verantwortung von einem Atomkrieg verschont«, heißt es in dem Appell. »Glückliche Zufälle sind jedoch keine ewig gültige Sicherheitsgarantie.« (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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