Zum Inhalt der Seite

Schwere Kämpfe im Südsudan

Juba. Im Süden des Sudans sind bei schweren Kämpfen mehr als 160 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte am Dienstag die Gewalt und rief die lokalen Behörden auf, die Schuldigen vor Gericht zu stellen und die Zivilbevölkerung besser zu schützen. Angaben aus der Region Akabo zufolge habe es sich bei den Kämpfen am Sonntag um Auseinandersetzungen »zwischen den Stämmen der Murele und der Lu Nuer« gehandelt. Allerdings seien auch Soldaten beteiligt gewesen.

Der ölreiche Südsudan ist nach einem langjährigen Krieg um die Ressourcen zwischen regionalen Kräften und Khartum völlig verarmt. 2011 sollen die Südsudanesen in einem Referendum über eine Abspaltung der Region vom sudanesischen Zentralstaat entscheiden. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!