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Opel-Entscheidung wird verschleppt

Berlin/Detroit. Der Bieterkampf um den angeschlagenen Autobauer Opel wird zur Hängepartie. Am Dienstag kamen in Berlin erneut Vertreter von Bund und Ländern mit Spitzenmanagern des Mutterkonzerns General Motors zusammen. GM-Verhandlungsführer John Smith dämpfte vorab die Hoffnung der 50000 Opel-Mitarbeiter auf schnelle Lösungen. »Wenn Sie mich fragen, ob wir heute einen Bieter aussuchen: Die Antwort ist Nein«, sagte er. Das GM-Management werde die Ergebnisse der Beratungen in Deutschland zunächst nochmals intern prüfen, um dann eine Empfehlung für einen der beiden verbliebenen Bieter abzugeben. Im Rennen sind noch der kanadische Zulieferer Magna und der offenbar von GM bevorzugte Finanzinvestor RHJ.

Der Verwaltungsrat des US-Konzerns hatte in der Nacht zum Dienstag kein offizielles Votum abgegeben, an wen der deutsche Autobauer verkauft werden soll.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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