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05.08.2009
- → Kapital & Arbeit
Opel-Entscheidung wird verschleppt
Berlin/Detroit. Der Bieterkampf um den angeschlagenen Autobauer
Opel wird zur Hängepartie. Am Dienstag kamen in Berlin erneut
Vertreter von Bund und Ländern mit Spitzenmanagern des
Mutterkonzerns General Motors zusammen. GM-Verhandlungsführer
John Smith dämpfte vorab die Hoffnung der 50000
Opel-Mitarbeiter auf schnelle Lösungen. »Wenn Sie mich
fragen, ob wir heute einen Bieter aussuchen: Die Antwort ist
Nein«, sagte er. Das GM-Management werde die Ergebnisse der
Beratungen in Deutschland zunächst nochmals intern
prüfen, um dann eine Empfehlung für einen der beiden
verbliebenen Bieter abzugeben. Im Rennen sind noch der kanadische
Zulieferer Magna und der offenbar von GM bevorzugte Finanzinvestor
RHJ.
Der Verwaltungsrat des US-Konzerns hatte in der Nacht zum Dienstag kein offizielles Votum abgegeben, an wen der deutsche Autobauer verkauft werden soll.
(AP/jW)
Der Verwaltungsrat des US-Konzerns hatte in der Nacht zum Dienstag kein offizielles Votum abgegeben, an wen der deutsche Autobauer verkauft werden soll.
(AP/jW)
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