-
30.07.2009
- → Ausland
Nigeria: Hunderte Tote bei Gefechten
Maiduguri. Bei Gefechten zwischen Sicherheitskräften und
Islamisten im Norden Nigerias sind seit Sonntag mehr als 300
Menschen ums Leben gekommen. Wie aus Polizeikreisen verlautete,
starben am Mittwoch allein im Bundesstaat Yobe 43 Menschen durch
die Kämpfe. Muslimische Würdenträger in Nigeria
verurteilten die Gewalt.
Nach Polizeiangaben konzentrierten sich die Kämpfe in Yobe auf die Umgebung der im Süden des Bundesstaats gelegenen Stadt Potiskum. Dort machte die Polizei Jagd auf die ursprünglich aus Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno, stammenden Menschen. In Maiduguri befindet sich das Hauptquartier einer islamischen Sekte, die sich den afghanischen Taliban verbunden fühlt. (AFP/jW)
Nach Polizeiangaben konzentrierten sich die Kämpfe in Yobe auf die Umgebung der im Süden des Bundesstaats gelegenen Stadt Potiskum. Dort machte die Polizei Jagd auf die ursprünglich aus Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno, stammenden Menschen. In Maiduguri befindet sich das Hauptquartier einer islamischen Sekte, die sich den afghanischen Taliban verbunden fühlt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland