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17.07.2009
- → Schwerpunkt
Sommeraktionstage
»Der Bundeswehr beim Einpacken helfen«
Das Problem »Bombodrom« ist vom Tisch, der
Friedenskampf geht weiter. Vom 13. bis 17. August finden die
»Sommeraktionstage für eine Freie Heide« statt
– unter dem aktualisierten Motto: »Jetzt erst recht:
Der Bundeswehr beim Einpacken helfen« (www.g8andwar.de).
»Nach der Entscheidung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung, die Pläne für die Nutzung des 144 Quadratkilometer großen Areals in der Kyritz-Ruppiner Heide als Bombenabwurfplatz aufzugeben, muß nun auch die Schließung weiterer Übungsplätze wie der in Nordhorn und Siegenburg folgen«, fordert die Abrüstungsexpertin der Linksfraktion im Bundestag, Inge Höger. Auch Übungsplätze in Italien, Kanada, den USA und anderswo sollten nicht mehr von der Bundeswehr genutzt werden. »Die Vorbereitung auf Luftkriegsführung muß insgesamt gestoppt werden.« Höger weiter: »Mit der Aufgabe des Bombodroms wurde die Inbetriebnahme wichtiger Infrastrukturen zur Kriegsvorbereitung und Kriegsführung verhindert. Das Zusammenwirken verschiedener Spektren und Formen antimilitaristischen Widerstandes, das gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide erfolgreich war, kann und muß nun auch andere militärische Projekte verhindern. Für die Kyritz-Ruppiner Heide können nun neue und vor allem zivile Ideen entwickelt werden.«
Högers Parteikollegin Kirsten Tackmann fordert dafür die sofortige Freigabe der im Bundeshaushalt für die Beräumung des Bombodroms vorgesehenen Mittel in Höhe von 220 Millionen Euro.
(jW)
»Nach der Entscheidung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung, die Pläne für die Nutzung des 144 Quadratkilometer großen Areals in der Kyritz-Ruppiner Heide als Bombenabwurfplatz aufzugeben, muß nun auch die Schließung weiterer Übungsplätze wie der in Nordhorn und Siegenburg folgen«, fordert die Abrüstungsexpertin der Linksfraktion im Bundestag, Inge Höger. Auch Übungsplätze in Italien, Kanada, den USA und anderswo sollten nicht mehr von der Bundeswehr genutzt werden. »Die Vorbereitung auf Luftkriegsführung muß insgesamt gestoppt werden.« Höger weiter: »Mit der Aufgabe des Bombodroms wurde die Inbetriebnahme wichtiger Infrastrukturen zur Kriegsvorbereitung und Kriegsführung verhindert. Das Zusammenwirken verschiedener Spektren und Formen antimilitaristischen Widerstandes, das gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide erfolgreich war, kann und muß nun auch andere militärische Projekte verhindern. Für die Kyritz-Ruppiner Heide können nun neue und vor allem zivile Ideen entwickelt werden.«
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Högers Parteikollegin Kirsten Tackmann fordert dafür die sofortige Freigabe der im Bundeshaushalt für die Beräumung des Bombodroms vorgesehenen Mittel in Höhe von 220 Millionen Euro.
(jW)
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