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China: Exkonzernchef zum Tode verurteilt

Peking. Der frühere Chef des chinesischen Erdölkonzerns Sinopec ist am Mittwoch wegen Korruption zum Tod verurteilt worden. Das Urteil soll erst in zwei Jahren vollstreckt werden, was Medienberichten zufolge bedeutet, daß die Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt wird. Wie die Volkszeitung berichtete, befand ein Gericht in Peking den 60jährigen Chen Tonghai für schuldig, während seiner Spitzentätigkeit für das staatliche Unternehmen zwischen 1999 und 2007 Bestechungsgelder in Höhe von 195,7 Millionen Yuan (20,4 Millionen Euro) angenommen zu haben. Gegen Chen wurde seit Mai 2007 ermittelt. Festgenommen wurde er im Juni desselben Jahres, als er versuchte, China mit dem Flugzeug zu verlassen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2009, Seite 2, Ausland

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