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Atomkraftgegner wollen Akteneinsicht

Hannover/Gorleben. Umweltschützer fordern Einsicht in die Akten zur Wahl des Standortes Gorleben als Atommüllendlager. Zuvor hatte die niedersächsische Staatskanzlei am Wochenende signalisiert, den Mitgliedern des Umweltausschusses das Material zugänglich zu machen. »Auf dieses Angebot müssen die Oppositionsparteien des Landtags unverzüglich reagieren«, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative (BI) Lüchow- Dannenberg, Wolfgang Ehmke, am Mittwoch. Die Akten könnten nach einem Pressebericht Aufschluß darüber geben, nach welchen Kriterien Gorleben in den 70er Jahren als Atommüll­endlager ausgesucht wurde. Die Bürgerinitiative geht davon aus, daß es keinen Kriterienkatalog hinsichtlich der Qualität von Salzstöcken gibt.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2009, Seite 5, Inland

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