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ICE-Debakel kostet die Bahn 250 Millionen Euro

Berlin. Die Achsprobleme bei ICE-Zügen haben die Deutsche Bahn bereits 250 Millionen Euro gekostet. Diese Zahl nannte Bahnchef Rüdiger Grube im Aufsichtsrat, wie die Süddeutsche Zeitung am Freitag meldete. Grube wolle dies den Herstellern Siemens, Bombardier und Alstom zumindest teilweise in Rechnung stellen. Ein Bombardier-Sprecher sagte gegenüber AP, die Fahrzeuge seien nach geltenden Normen gebaut und von Bahn und Eisenbahnbundesamt abgenommen worden, einen Grund für Schadenersatzzahlungen gebe es daher nicht.Vor einem Jahr war bei einem ICE-3 in Köln eine Achse gebrochen. Danach wurden an der Achse eines anderen ICE-Zuges Risse festgestellt. Seither prüft die Bahn alle Züge dieser Baureihen zehnmal häufiger als zuvor. Auch bei der zur DB gehörenden Berliner S-Bahn müssen nach einer Entgleisung am 1. Mai rasch fehlerhafte Räder ausgetauscht werden.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2009, Seite 2, Inland

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