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Wolfsburg: Rechtes »Museum« geplant

Wolfsburg. Die rechtsextreme Szene will offenbar in Wolfsburg ein eigenes Museum über Aspekte der Geschichte des Hitlerregimes einrichten. Wie regionale Medien berichten, planen Neonazis für den 4. Juli die Gründung eines Vereins, der Träger eines »Kraft durch Freude«-Museums werden soll. Der Hamburger Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger (NPD) hat nach Informationen des NDR bereits eine Halle gegenüber dem Wolfsburger VW-Werk angemietet. Presseberichten zufolge heißt es in einer geheimen Einladung zu der Vereinsgründung, man wolle Besuchern »ungestört von staatlichen Repressionen« die »revolutionäre Aufbauarbeit der Deutschen Arbeitsfront des Dritten Reiches« aufzeigen. Der Wolfsburger Oberbürgermeister Rolf Schnellecke (CDU) erklärte, man werde »alle rechtsstaatlichen Mittel einsetzen«, um das Museum zu verhindern.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2009, Seite 5, Inland

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