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Quelle im Sog des Wahlkampfes

Berlin/München. Die Rettung des insolventen Versandhauses Quelle ist voll in die Mühlen des Wahlkampfes geraten. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und die CSU gaben am Freitag Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Schuld an den Verzögerungen der Kreditvergabe. Der SPD-Politiker indes bekräftigte seine harte Haltung und gab den Schwarzen Peter nach Bayern weiter.

Steinbrück verlangte am Freitag, vor einer Entscheidung müsse das Unternehmen eine ausreichende Besicherung für das Darlehen vorweisen. Außerdem müsse die bundeseigene KfW vorrangig abgesichert werden, wenn sie sich an dem Massekredit beteiligen solle. Er warte noch auf eine Stellungnahme der bayerischen Staatsregierung, daß diese bereit sei, »der KfW die Absicherung im ersten Rang zu überlassen«, meinte der Minister.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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