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27.06.2009
- → Kapital & Arbeit
Quelle im Sog des Wahlkampfes
Berlin/München. Die Rettung des insolventen Versandhauses
Quelle ist voll in die Mühlen des Wahlkampfes geraten.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und die CSU
gaben am Freitag Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die
Schuld an den Verzögerungen der Kreditvergabe. Der
SPD-Politiker indes bekräftigte seine harte Haltung und gab
den Schwarzen Peter nach Bayern weiter.
Steinbrück verlangte am Freitag, vor einer Entscheidung müsse das Unternehmen eine ausreichende Besicherung für das Darlehen vorweisen. Außerdem müsse die bundeseigene KfW vorrangig abgesichert werden, wenn sie sich an dem Massekredit beteiligen solle. Er warte noch auf eine Stellungnahme der bayerischen Staatsregierung, daß diese bereit sei, »der KfW die Absicherung im ersten Rang zu überlassen«, meinte der Minister.
(AP/jW)
Steinbrück verlangte am Freitag, vor einer Entscheidung müsse das Unternehmen eine ausreichende Besicherung für das Darlehen vorweisen. Außerdem müsse die bundeseigene KfW vorrangig abgesichert werden, wenn sie sich an dem Massekredit beteiligen solle. Er warte noch auf eine Stellungnahme der bayerischen Staatsregierung, daß diese bereit sei, »der KfW die Absicherung im ersten Rang zu überlassen«, meinte der Minister.
(AP/jW)
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