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22.06.2009
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Wildcat
Die Wirtschaftskrise steht im Mittelpunkt des Sommerheftes, der Nummer 84. Die Zusammenfassung der Ereignisse in den Ausgaben 82 und 83 wird fortgesetzt. Es folgt unter dem Titel »Chimerica« eine Analyse der wirtschaftlichen Verflechtungen von China und den USA. Unter der Überschrift »Wiederkehr der Revolution« wird das »Ende der Postmoderne« und die »Wiederkehr der Klassenfrage« proklamiert. Paolo Giussani untersucht die Entstehung der derzeitigen Krise und Auswege aus ihr.Außerdem im Heft: Ein Bericht über einen »postfordistischen Streik« bei Ford-Visteon in Großbritannien, Berichte aus dem Vereinigten Königreich und Frankreich über soziale Folgen der Krise und Gegenwehr sowie ein Gespräch mit einem Exmilitanten der RZ.
Wildcat Nr. 84, 52 Seiten, 4,00 Euro (Abo für sechs Ausgaben 18,00 Euro). Bezug: Wildcat, Pf. 801043, 51010 Köln, E-Mail: versand@wildcat-www.de
WeltTrends
Zentrales Thema der Zeitschrift für internationale Politik ist »Energiesicherheit Deutschlands«. Sieben Autoren analysieren die Interessenlage und Aktivitäten der Bundesrepublik und ihrer Partner. Erörtert wird, ob der russische 44-Prozent-Anteil an Gasimporten zur Abhängigkeit führt und ob das Thema Energie die europäische Integration vorantreibt. Antworten geben u.a. Jürgen Trittin, Frank Umbach (München), Behrooz Abdovand und Heinrich Schulze (FU Berlin). Der Rußland-Experte Roland Götz behauptet, daß die »Gasabhängigkeit« Europas von Moskau ein Scheinproblem ist. Lutz Mez und Mycle Schneider untersuchen die Rolle der Atomkraftwerke für die Energiesicherheit. Chefredakteur Raimund Krämer resümiert: »Energieressourcen, sei es Erdöl oder Erdgas, werden zunehmend als As im geopolitischen Machtpoker verstanden.«(fkh)
WeltTrends, Heft 66 (Mai/Juni 2009), 144 Seiten, 8,00 Euro (Abo: 40 Euro). Bezug: WeltTrends, Universitätsverlag Potsdam, 14469 Potsdam; E-Mail: bestellung@welttrends.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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