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Post speicherte sensible Krankendaten

Hamburg/Bonn. Die Deutsche Post AG hat in mindestens zwei Briefzentren jahrelang sensible Krankendaten von Mitarbeitern gespeichert. Dies sei entgegen aller Richtlinien zum Datenschutz geschehen, bestätigte eine Post-Sprecherin am Wochenende entsprechende Medienberichte. Nach Beschwerden seien die Daten »natürlich sofort gelöscht« worden. Der Spiegel hatte berichtet, selbst intimste Krankheitsdetails über die Mitarbeiter wie genaue Beschreibungen psychischer Erkrankungen seien gespeichert worden. Dazu habe es »Handlungsempfehlungen« gegeben, etwa auf die Beschäftigten einzuwirken, in den Vorruhestand zu gehen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2009, Seite 2, Inland

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